Das Ende der Scheinwelt
Das Ende der Scheinwelt: Warum ich bei Null anfange.
„Fake it till you make it.“
Das ist wahrscheinlich der giftigste, gefährlichste Satz, den die Coaching- und Social-Media-Welt je hervorgebracht hat. „Tu so als ob, bis du es geschafft hast.“ Spiel die Rolle des Erfolgreichen, zieh die Maske an, bis der Erfolg wirklich da ist.
„Ich habe diesen Satz nicht nur geglaubt. Ich habe ihn gelebt. Jeden Tag.“
Ich bin morgens aufgestanden und habe mir die Maske des „motivierten Unternehmers“ aufgesetzt, noch bevor ich Zähne geputzt habe. Ich habe Posts über finanzielle Freiheit, grenzenlose Energie und das perfekte Mindset erstellt, während ich innerlich ausgebrannt war und mein eigenes Leben wie ein Kartenhaus wackelte.
Und heute sage ich dir ganz ehrlich: Dieser Satz hat mich nicht erfolgreich gemacht. Er hat mich fast ruiniert. Er hat mich von mir selbst entfernt und mich in ein Gefängnis aus Erwartungen gesperrt.
In diesem Artikel – und in meiner allerersten Video-Podcast-Folge – reiße ich diese Fassade ein. Ich nehme dich mit hinter die glänzenden Kulissen eines scheinbaren „Online-Business“ und zeige dir die ungeschönte, dreckige Realität von Schulden, Ängsten und einem radikalen Neuanfang.
Der Moment der Wahrheit: Wenn die Fassade bröckelt.
Die Diskrepanz: Instagram vs. Realität
Warum habe ich das gemacht? Es war kein böser Wille. Ich wollte niemanden täuschen. Es war Angst. Die tiefe, nagende, lähmende Angst, nicht „gut genug“ zu sein.
Doch während ich auf Instagram über Mindset sprach, sah meine Realität so aus:
- Finanzieller Druck: Wir stocken unser Familieneinkommen mit Bürgergeld auf. Das ist keine „finanzielle Freiheit“, das ist Überlebenskampf.
- Schulden: Eine hohe Nachzahlung der Stadtwerke hat uns den Boden unter den Füßen weggezogen.
- Verlust: Unser Auto steht abgemeldet vor der Tür, weil das Geld für den TÜV fehlt.
- Wohnungsnot: Uns wurde die Wohnung gekündigt. Wir müssen bis Juli 2026 raus.
Die Entscheidung: Triage statt Träumerei
Vor einigen Wochen kam der Punkt, an dem es nicht mehr ging. Ich hatte zwei Möglichkeiten: Weiterlügen oder alles einreißen.
Ich habe mich für die Wahrheit entschieden.
Mein neuer Schritt: Ich suche mir einen Teilzeitjob. Egal was. Lager, Einzelhandel, Regale einräumen. Dieser Job ist kein Scheitern. Er ist mein Investor. Er bezahlt die Miete und kauft mir die mentale Freiheit zurück.
Der Blick nach vorne: 2026 wird echt.
Und der Spaß? Willkommen in „Luddi’s World“
Eines habe ich gelernt: Wenn man nur im „Überlebensmodus“ ist, geht man kaputt. Man braucht einen Ausgleich.
Ich bin nicht nur der „Kämpfer“. Ich bin auch „Luddi“. Ich bin Gamer, Technik-Nerd und Harry-Potter-Fan. Deshalb gibt es ab 2026 zwei Welten:
- Wachstum mit Björn: Für die Tiefe und den ernsten Weg (hier).
- Luddi’s World: Für den Spaß, Gaming und Streams.
„Die Maske ist weg. Der Rucksack ist leer. 2026 wird echt.“
Bist du bereit, diesen Weg mitzugehen? Dann komm in unsere Community.
Wir sehen uns – in der Realität.
Dein Björn


